Geboren
bin ich am 3.3.1969 in Vaihingen Enz. Schon gleich nach der
Geburt stellte sich bei mir eine fanatische Hingabe zum Musizieren
heraus. Meine Mutti musste sich immer Ohrenstöpsel in die
Ohren stecken um meinen lieblichen Gesang aushalten zu können.
Na ja, irgendwas Positives muss da im Laufe der Zeit schon hängengeblieben
sein. Zwischen vier und zehn Jahren versuchte ich zumindest
immer wieder meine gesanglichen Talente zum Besten zu geben,
was für meine Eltern nicht immer einfach gewesen sein musste.
Weil ich mir keine Texte merken konnte, überlegte ich mir
immer eigene Lieder und sang sie stundenlang vor mir her. Mit
10 Jahren bekam ich schliesslich eine Gitarre geschenkt, damit
ich in der Band meines Freundes Mike Dippon mitspielen konnte.
Damit war es aber leider noch nicht getan. Denn wer eine Gitarre
besitzt, der kann noch lange nicht damit spielen. Nachdem ich
dann Mammi und Pappi vollgequasselt und überzeugt hatte,
bekam ich dann endlich ein paar Unterichtsstunden bei Herr Rothstein.
Der wollte immer, dass ich nach Noten spiele, worauf ich natürlich
keine Lust hatte. So hatte ich mir mit der Zeit einen Trick
angeeignet: auf´s Griffbrett gucken, die Fingersätze,
Melodien merken und nachspielen!!! So konnte ich mich lange
Zeit um´s Notenlesenlernen herummogeln. Das Gute daran
war, dass ich alles was ich hörte, ohne grossen Aufwand
schnell nachspielen konnte. Als Herr Rothstein dann "in
Rente" ging, musste ein neuer Gitarrenlehrer her. Also
nichts wie hin zu Chris Flangers Musikschule nach Mühlacker.
Das Gitarrespielen wurde immer anspruchsvoller, und ich hatte
keine Lust so viel üben zu müssen. In der Band von
Mike, bei der übrigens auch mein Brüderchen Gitarre
spielte, stelle sich heraus dass da jemand fehlte, der E-Bass
spielte. Also wünschte ich mir, als ich ca. 12.Jahre alt
war, zu Weihnachten einen E-Bass. Mein erster Bass war ein HOYER.
Irgend so ne´Deutsche NO NAME Firma. Der sah aus wie der
Wohnzimmerschrank meiner Eltern. Kackbraun mit Holzmasserung,
transparent lackiert. Den hatte ich mir leider nicht selber
aussuchen dürfen. Dass störte mich aber zunächst
nicht weiter, denn jetzt hatte ich ++MEIN++ Instrument gefunden.
Von jetzt ab hatte ich Bassuntericht bei Chris Flanger. Das
Bass zupfen war für mich, weil´s so viel Spass machte,
immer sehr einfach. Um das ganze etwas interessanter zu machen,
meldete ich mich für einen Workshop an, der an Flanger´s
Musikschule angeboten wurde. Dozent war Jonny Davis (später
Coproduzent und wirklicher Sänger von MILLY VANILLY). Da
sah ich zum ersten mal, was man noch alles mit dem Bass anstellen
kann. Von nun an wollte ich nur noch SLAPPEN. Ich wurde LEVEL
42 Fan, kaufte mir alle CDs auf denen Mark King Bass gespielt
hatte, und versuchte alle Bass-Rifs die mit SLAPPEN zu tun hatten
nachzuspielen. Im Zuge einer Umstrukturierung an Flanger´s
Musikschule bekam ich einen neuen Basslehrer: Johannes Killinger.
Der Bassuntericht brachte mir aber nicht viel, ausser was Spieltechnik
betraf. Das meiste lernte ich beim Herunterhören der Bassparts
von CDs. Wobei es stilistisch für mich nur wenig Grenzen
gab. Damit konnte ich mich stundenlang selber beschäftigen.
Mit Mike zusammen musste ich mal bei einer afrikanischen Band
aushelfen. Der wundert sich heute noch wie ich das rythmisch
spielen konnte. Inzwischen war ich 16 Jahre alt. Nach einer
kleinen Pause (Ausbildung usw.) lernte ich die Herren Grossmann
u. Strecker kennen (Heidi und die Hijackers). In der Zeit hatte
ich Bassuntericht bei Rolf Kersting, bei dem ich was Groove
und Notenlesen betrifft, am meisten gelernt habe. Meine Lieblingsbands/Musik
sind auch meine Einflüsse: Level42, Beatles, Tears for
Fears, Zucchero, Jaco Pastorius, James Jamerson, Stanley Clarke,
Marcus Miller, Robbie Williams, Spin Doctors, Huey Lewis, Toto,
Prince, Metallica, Ozzy Osbourne, Alice Cooper, Aerosmith, Bon
Jovi, Madonna, Sting.........